Veränderung

Traurige Frau am Fenster
"Ich denke es ist an der Zeit, getrennte Wege zu gehen." Ohne Einleitung, ohne Erklärung. Dienstagnachmittag, 16:03 Uhr, und Andrea war arbeitslos. Was nun?
Kleiderstange
Wer kennt sie nicht: Die Schublade des Grauens. Oder der Schrank. Oder das komplette Zimmer. Der Teil der Wohnung, in dem sich über Jahrzehnte all die Dinge angesammelt haben, die man vielleicht noch einmal gebrauchen kann, oder die schöne Erinnerungen wachrufen. Leider ruft der Anblick des gesamten chaotischen Haufens eher Verzweiflung hervor. Am liebsten machen wir also die Tür leise wieder zu und vergessen, was sich dahinter befindet. Sich damit zu befassen ist einfach viel zu anstrengend.

Hund
Ich werde abnehmen, mehr Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören, mich mehr um meine Familie kümmern, usw. Wer kennt sie nicht, die guten Vorsätze - vorzugsweise am 31. Dezember eines beliebigen Jahres irgendwann vor Mitternacht geäußert. Und gerne noch im folgenden Januar wieder vergessen. Wieso fällt es uns so schwer, unsere Wünsche nach Veränderung auch umzusetzen?
Hinweisschilder in entgegengesetzte Richtungen
Der Kater nach dem Abiball ist noch nicht ganz verflogen, da kommen schon die nächsten Kopfschmerzen. Johannes steht nun vor der Aufgabe, sich für den nächsten Schritt zu entscheiden: Studium? Falls ja, welches? Ausbildung, freiwilliger Dienst, oder doch erst einmal reisen? So viele Möglichkeiten, und niemand kann ihm sagen was das Richtige ist. Am liebsten würde er in seinem Kinderzimmer bleiben und gar nichts machen.