Angst essen Frontalhirn auf

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Panik und rationales Denken schließen sich gegenseitig aus

Ängste sind ein Teil unseres Lebens und in vielen Situationen ist ihr Auftreten ganz natürlich. Zum Beispiel in Prüfungen, bei Vorstellungsgesprächen, während einer wichtigen Präsentation. Wenn vom Ergebnis viel abhängt, ist eine gewisse Anspannung auch angebracht. Problematisch wird Angst immer dann, wenn sie in keinem natürlichen Verhältnis zur Bedrohung steht. Nervosität direkt vor einer Prüfung ist also völlig normal - zwei Wochen davor aber schon unter Schlaflosigkeit zu leiden, ist ein schlechtes Zeichen.

Symptome

Angst äußert sich sehr unterschiedlich, und nicht jeder hat unter allen Symptomen zu leiden. Einige dieser Symptome lassen sich überwiegend auf der psychischen Seite verorten:

  • Dauernde oder plötzlich auftretende Angst oder Panik
  • Gefühl der Hilflosigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Schlaflosigkeit
  • Depressive Verstimmung

Aber nicht nur die Seele sendet Signale - ganz typisch für Ängste oder auch Panik sind die folgenden körperlichen Symptome:

  • Zitternde Knie oder Hände
  • Tachykardie (Herzrasen)
  • Beschleunigte, flache Atmung
  • Flaues Gefühl im Magen
  • Schwitzen
  • Schwindel

Der Sinn der Angst

Nicht jede Angst ist schädlich: Angst ist im Ursprung ein Warnsignal unseres Körpers vor einer Gefahr und hat daher ihre Berechtigung. Angst schützt uns davor, zu hohe Risiken einzugehen und damit uns oder andere zu gefährden. Außerdem erhöht ein gewisses Maß an Angst oder Nervosität unsere Leistungsfähigkeit. Wird die Angst zum Problem, besteht die Lösung nicht darin, sie "abzuschalten", denn das funktioniert nicht. Gegen die Angst anzukämpfen kostet Kraft und erhöht den Druck. Die vielversprechendere Strategie ist, sie wieder auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren. Und das heißt zunächst einmal, die Situation vorübergehend zu akzeptieren.

Was tun, wenn die Panik kommt?

Angst ist kein Schicksal, sondern kann beeinflusst und abgebaut werden. Je nach Leidensdruck reichen Behandlungsmöglichkeiten von einfachen Atemübungen bis hin zu einer Psychotherapie. Sehr hilfreich zum Abbau der Angst sind Entspannungstechniken wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga oder MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). Die Wirksamkeit dieser Techniken ist erwiesen. Wichtig dabei ist: Rechtzeitig informieren – rechtzeitig beginnen! Denn egal für welche Entspannungstechnik Sie sich entscheiden – Sie sollten sie einüben, ehe Sie in angstbesetzte Situationen und damit in Stress geraten. Nur dann können Sie sich darauf verlassen, dass Sie die Methode wirklich beherrschen. Individuelle Unterstützung bei der Arbeit an und mit Ihrer Angst erhalten Sie bei Powerhouse Coaching. Vereinbaren Sie dazu einfach einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch! 

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